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Gerontologische Salon
13.10.2016, 11:56 Uhr | Kulturküche des SPI
 
Neues Leben: Alt und Jung blicken gemeinsam nach vorn
Bereits zum 7. Mal luden der LSBB und die Stiftung SPI gemeinsam zum Gerontologischen Salon in die Kulturküche ein. Das Thema diesmal: „Bewegte Zeiten – helfen uns die Erfahrungen von Seniorinnen und Senioren, die in der Kriegs- und Nachkriegszeit selbst Flucht erlebt haben, bei der Bewältigung aktueller Migration und Integration?“
Kulturküche des SPI - Damit wurde erneut ein aktuelles Thema gewählt, das sowohl Seniorinnen und Senioren als auch die in der Ausbildung befindlichen Alterpflegerinnen und Altenpfleger tangiert.

Seitens des SPI richteten dieses Mal Jugendliche u. a. aus Syrien, Afghanistan, Irak und Gambia, die gemeinsam in einer Willkommensklasse lernen, den Gerontologischen Salon aus. Die Tische waren reich gedeckt und die Speisen ein vorzüglicher Genuss.



Gemeinsamer Austausch: Fluchterfahrungen von Jung und Alt, die berührten. Foto: LSBB

Zu Beginn erinnerten die Initiatoren des Gerontologischen Salons, Frau Swoboda (SPI) und Herr Dr. Sack (LSBB), an die großen Fluchtbewegungen nach Deutschland. Alle Teilnehmenden stellten sich persönlich vor und so wurde schon in der erste Gesprächsrunde deutlich, bis auf einen Berliner hatten Jung und Alt Flucht oder Vertreibung selbst oder Familienangehörige früherer Generationen erlebt. So waren die Gespräche von großem Interesse aneinander und hohem Respekt vor den persönlichen Erlebnissen geprägt. Fazit: Integration braucht Geduld miteinander, Empathie, kurze Sätze (um das Deutsch lernen zu erleichtern) und viele Gespräche. Dann werde schnell klar, dass "wir uns mögen und uns in unserer Geschichte respektieren können". 

Der LSBB dankt den Jugendlichen für die wunderbare Vorbereitung der Veranstaltung, für ihre beeindruckende Wissbegier und allen Teilnehmenden für den vertrauensvollen Austausch.

 
Zusatzinformationen zum Download
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